Markus Apitius

Apitius
Foto: Frank Röttgen
 

Sinking Fishing Trawlers off the Coast of Senegal

SFTOTCOS
DMG 54.218150.2, Broken Silence 15193 (brokensilence.de), VÖ: 21.11.2014

Stimmen zum Album:

"The German musician/composer Markus Apitius has just released a new album which is the crowning achievement of his remarkable career, SINKING FISHING TRAWLERS OFF THE COAST OF SENEGAL. Apitius, joined by Christian Schaal (bass, viola) and Mattias Ebbinghaus (cajon, percussion), delves deep into ten of his own compositions, each one of which has something powerful and important to say about the human condition.

The Cologne-based Apitius not only handles all the vocals on this new release, but plays grand piano, keyboards, guitars, Animoog and thumbjam. He also helped mix the album.

Apitius, who writes and sings in English, shows great versatility on SENEGAL; one of his songs, Dinosaur Eyes (about the break-up of a love affair), has its roots in the blues; another (the anti-war ballad, Boys) has a sardonic, Kurt Weill-like feel to it. The other songs comment on equally universal themes: such as the death of dreams, the tragic plight of a junkie, the madness of our speeded-up lives. At all times Apitius and his band-mates produce some glorious and memorable sounds, sounds that are sometimes other-worldly and eerily beautiful.

It remains for some record company–and/or film producer–to recognize Apitius’ talent by showcasing his work in a major way. He is one of the most important composers of our time."

Lively Arts (Willard Manus, author of "Mott the Hoople", "The Pigskin Rabbi" et al., January/February 2015)

"Ein feines, kleines Album mit einem seltsamen Titel liegt im Player. Der Singer-Songwriter Markus Apitius hat mit seinem Piano eine erfreulich abwechslungsreiche Songsammlung aufgenommen. Zwischendurch wechselt er auch zur Gitarre und bringt zusammen mit seinen beiden Mitmusikern eine entspannte Mischung von zwölf leicht angejazzten Songs mit Indie-Pop-Charme auf den Tonträger und an das Ohr der Hörer. Seine Songs sind manchmal einfach, fast simpel, dabei beschreiben die Texte Situationen direkt aus dem Leben und dessen Randbereichen. So skizziert Markus Apitius den kleinen Kosmos seines nahen Lebensbereichs und bietet in seinen Songs eine hohe Authentizität - verbunden mit einfühlsamen Arrangements. Ein entspanntes Album, das Aufmerksamkeit verdient – schon allein aufgrund des originellen Albumtitels."

hoererlebnis.de (Dezember 2014)


"Wie würden nur die Beatles klingen, wenn sie heute noch in Originalbesetzung Tonträger produzieren würden? Wie wohl Elton John, wenn er dieser Tage noch mal ein Anschlussalbum für Goodbye Yellow Brick Road herausbringen würde? ... Diese fiktiven Alben könnten durchaus so klingen wie Markus Apitius mit seinem brandneuen, "Sinking Fishing Trawlers Off The Coast Of Senegal" betitelten Album...

Aber auch durchaus progressive Töne schleichen sich gelegentlich in "Sinking Fishing Trawlers...". Das ungemein stimmungsvolle "No Access" könnte bspw. von so mancher bekannten NeoProg-Formation adaptiert werden, während das vertrackt-synkopierte "Boys" an ziemlich frühe Solowerke
Peter Gabriels erinnert.

Manchmal fühlt man sich aufs Angenehmste in eine glorreiche Dekade zurückversetzt, als 'progressive' Popbands wie 10cc Anspruch und Eingängigkeit mit einer federnden Leichtigkeit zusammenfügten. Dagegen swingt "Going Dark" in eindeutig jazzige Gefilde ab und auch dies steht Markus Apitius gut zu Gesicht."

rocktimes.de (Steve Braun, 10.12.2014)


"Die Stücke auf "Sinking Fishing Trawlers Off The Coast Of Senegal" werden vom Klavier des Barden geprägt ("Dinosaur Eyes"), wobei man sich deutlich vorstellen kann, wie Apitius beim Komponieren dagesessen hat und unmittelbare Emotionen festhalten konnte. Deshalb wirken die Songs niemals konstruiert, gleichwohl hörbar im Nachhinein an ihnen gearbeitet wurde, sei es in Form von kratzigen Gitarrenleads ("Move On") oder feinfühligem Percussion-Spiel wie in der psychedelischen Brodelei "No Access" die man sich auch von frühen PORCUPINE TREE hätte vorstellen können. Was das angeht, bietet sich Markus auch Prog-Fans zum Genuss an - auch und gerade mit dem exaltierten "Boys" und dem jazzigen "Going Dark".

Bezüge zu anderen Künstlern lässt beispielsweise das an raue Lennon-Tracks erinnernde "Junkie Junkie" zu, während das heitere "Like You And Me" mit Orgel und Bläser-Sounds geradezu nach den Fab Four insgesamt schreit. Elton John oder - wenn man es jünger möchte - Joel Alme mag man während "Crystalline Stares" und "Tadpoles" hören, vor und trotz allem aber kehrt Apitius eine ureigene Handschrift hervor. Schön....

MARKUS APITIUS reicht mit diesem Werk ein hörbar in sich gereiftes Album moderner wie zeitloser Songwriting-Kunst ein, das von 1967 (ungefähr) bis zur neueren Artpop-Phase vielerlei Stile umfasst und sich nach kurzem Einhören sofort auf nur diesen Künstler münzen lässt - ein Ritterschlag an Originalität."

musikreviews.de (Andreas Schiffmann, 02.12.2014)


"Crimson-Königstreue dürfen sich schon mal ordentlich einsabbern, denn die zwei Gitarrensoli von "Move On" haben tatsächlich zumindest diese biestig-kalte Verzerrung und auch ein wenig die unbarmherzige Stringenz wie das Spiel des karmesinroten Meisters, was hier angenehm mit dem warmen Flügel- und Rhodes-Spiel sowie dem ausdrucksvollen, hier fast souligen Falsett-Gesang von Markus kontrastiert. ...

Vorher gab's noch den fast wie Brubecks "Take Five"-beschwingten Aufmacher "Too Much", später gibt's das oben schon erwähnte "Junkie Junkie", das tatsächlich nach einer frühen Kooperation Bowie, Ronson, Wakeman klingt - Chapeau! Der Satzgesang beim eingangs fröhlich kirchenorgelnden "Like You And Me" hat nicht nur was von den Strand-Beaus, sondern auch von den Fab Four und von der attraktiven Rauheit der Kinks. Und so weiter: angenehme Assoziationen gibt es hier trotz aller ohrenscheinlichen Originalität an jeder lustvoll besuchten Ecke: Sängerkrieg unter Mücken ("Men At Last"), DooWop ("Going Dark") oder gute alte Queen ("Tadpoles"). "

gaesteliste.de (Klaus Reckert, November 2014)